AfD-Abgeordneter
Staatsanwaltschaft und Verteidigung legen im Fall Halemba Rechtsmittel ein

Im Verfahren gegen den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Halemba haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung Rechtsmittel eingelegt.

    Der bayerische AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba verlässt vor Prozessbeginn den Gerichtssaal, um vor Journalisten ein Statement abzugeben. Links sitzt seine Verteidigerin Isabella Sanna.
    Der bayerische AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba vor Beginn seines Prozesses wegen Volksverhetzung, Geldwäsche und Nötigung am Amtsgericht Würzburg (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
    Das teilte das Amtsgericht Würzburg mit, das den Politiker unter anderem wegen Geldwäsche verurteilt hatte, wodurch dieser vorbestraft gewesen wäre. Der 24-Jährige hatte bereits angekündigt, den Richterspruch nicht zu akzeptieren.
    Die Staatsanwaltschaft fordert dagegen eine höhere Geldstrafe und auch eine Verurteilung wegen Volksverhetzung.
    Der Geldwäsche-Vorwurf war mit Transaktionen von Halembas Konto auf ein Konto im Baltikum im Jahr 2022 begründet worden.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.