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Krise im Niger
Staatssekretär Flasbarth: Deutschland hält an humanitärer Hilfe fest

Die Bundesregierung will die humanitäre Hilfe für die Menschen im Niger trotz des Militärputsches dort fortsetzen. Der Staatssekretär im Entwicklungsministerium, Flasbarth, sagte im rbb-Hörfunk, die unmittelbare Versorgung der besonders Bedürftigen werde über das Auswärtige Amt und mit den internationalen Hilfsorganisationen weitergeführt.

    Jochen Flasbarth sitzt vor einem blauen Hintergrund und schaut etwas grimmig.
    Staatssekretär Flasbarth (Archivbild). (imago/Metodi Popow)
    Flasbarth betonte, die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Niger - etwa in der Landwirtschaft - sei dagegen bereits gestoppt. Man könne kein Geld an eine Regierung überweisen, die in der Hand von Putschisten sei.
    Flasbarth bestätigte, dass deutsche Staatsbürger im Niger mit französischen Maschinen ausgeflogen werden. Ein Kernteam der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit werde aber am Ort bleiben.
    Diese Nachricht wurde am 02.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.