Schulen, Straßen, Klimafolgen
Städte- und Gemeindebund fordert doppelt so viel Geld aus dem Sondervermögen

Der Städte- und Gemeindebund hat die Bundesregierung aufgefordert, den Kommunen mehr Geld aus dem Sondervermögen bereitzustellen.

    Ein Pkw steht mit dem Vorderrad in einem mit Regenwasser gefüllten Schlagloch auf einer Straße.
    Städte- und Gemeindebund: Mittel reichen bei weitem nicht aus, um den kommunalen Investitionsrückstand bei Schulen oder Straßen auszugleichen (picture alliance / dpa / dpa-Zentralbild / Patrick Pleul)
    Der Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbandes, Berghegger, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", zusätzliche 65 Milliarden Euro seien notwendig um Schulen und Straßen zu sanieren, Krankenhäuser an die Klimafolgen anzupassen und Infrastrukturen gegen Angriffe zu schützen.
    Bisher werden aus dem Sondervermögen rund 65 Milliarden an die Kommunen weitergereicht. Der Städte- und Gemeindebund fordert nun mindestens doppelt so viel Geld. Berghegger verwies dabei auf einen Investitionsrückstand in den Städten und Gemeinden, der insgesamt 231 Milliarden Euro betrage.
    Diese Nachricht wurde am 20.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.