
Nach intensiven Verhandlungen und unter Vermittlung des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Koch sei eine Vereinbarung erzielt worden, teilte das Unternehmen mit. Allerdings werde noch ein Gutachten zur Beibehaltung des Standorts in Duisburg erstellt. Außerdem stehe die Zustimmung des dritten Eigentümers, Vallourec, noch aus.
Der kriselnde Konzern "Thyssenkrupp Steel Europe" will seine 50 Prozent an HKM abstoßen. 30 Prozent der Anteile hält Salzgitter bereits. Dem französischen Stahlrohrhersteller Vallourec gehören die restlichen 20 Prozent. Der Fortbestand der Hüttenwerke war zuletzt unsicher. Arbeitnehmervertreter begrüßten die Ankündigung. HKM gehört mit rund 3.000 Beschäftigten zu den führenden Herstellern von Rohstahl in Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
