Russischer Angriffskrieg
Starlink-Satellitensystem funktioniert wieder über der Ukraine - Waffenstillstand für Oleschky bestätigt

Die Ukraine hat wieder uneingeschränkten Zugang zum US-Satelliten-Dienst Starlink. Verteidigungsminister Chmara teilte in Kiew mit, die Verbindung sei stabil. Er bestätigte damit Angaben von US-Präsident Trump. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte zuletzt über Probleme beim Einsatz von Starlink berichtet und politische Hintergründe vermutet.

    Mitglieder der ukrainischen Armee überwachen russische Streitkräfte mithilfe der Starlink-Technologie.
    Mitglieder der ukrainischen Armee überwachen russische Streitkräfte mithilfe der Starlink-Technologie. (IMAGO / Pacific Press Agency / Lev Radin)
    Der Internet-Dienst spielt für die Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte sowie für den Einsatz von Abfangdrohnen eine zentrale Rolle.

    Waffenstillstand für Oleschky

    Das russische Verteidigungsministerium erklärte, in der Nacht 616 ukrainische Drohnen über mehr als 20 Regionen abgeschossen zu haben. Durch herabfallende Trümmer kam es laut Behörden zu Bränden und mehreren Verletzten. Auf der von Russland besetzten Krim soll es nach ukrainischen Angriffen zu Strom- und Wasserausfällen gekommen sein. Die ukrainische Luftwaffe teilte ihrerseits mit, Russland habe mindestens 126 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. 101 davon seien abgefangen worden.
    Für die seit Monaten abgeriegelte Frontstadt Oleschky haben beide Seiten derweil eine lokal begrenzte Waffenruhe bestätigt. Diese soll am Dienstag ab 2.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit gelten. Wie lange sie dauern soll, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch diese Einigung war zuvor von der US-Regierung angekündigt worden. Nach Angaben des Weißen Hauses wurde die lokale Waffenruhe von der First Lady Melania Trump vermittelt.
    Der russische Generalstabschef Gerassimow sprach von einer humanitären Operation im Bereich von Oleschky. Der Kiewer Generalstab kündigte in sozialen Medien an, die ukrainischen Streitkräfte würden alles tun, um den Einwohnern der Stadt zu helfen.
    Diese Nachricht wurde am 24.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.