
Waren und Dienstleistungen verteuerten sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat - nach 2,8 Prozent im Juli und 2,3 Prozent im Juni. Stärker gestiegen sind die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft zuletzt im Dezember 2023 mit damals 3,7 Prozent.
Ein Grund ist, dass die Ölpreise infolge des Iran-Kriegs wieder gestiegen sind. Zudem gab es im August Sondereffekte, etwa das Niedrigwasser am Rhein.
Fürs Tanken und Heizen mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im August 10,5 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Nahrungsmittel verteuerten sich im dagegen nur leicht um 0,1 Prozent. In den drei Monaten zuvor waren die Lebensmittelpreise jeweils um 0,4 Prozent gestiegen.
Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
