Staatsbesuch
Steinmeier begrüßt Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate mit militärischen Ehren

Bundespräsident Steinmeier hat den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, al-Nahjan, mit militärischen Ehren empfangen.

    Scheich Mohammed bin Sajid und Bundespräsident Steinmeier gehen auf dem roten Teppich an einer Reihe Soldaten entlang.
    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajid, wird mit militärischen Ehren durch Bundespräsident Steinmeier begrüßt. (AP Photo / Michele Tantussi / Michele Tantussi)
    Später trifft wird al-Nahjan Bundeskanzler Merz treffen. Ziel der Gespräche ist nach Angaben eines Regierungssprechers, die strategischen und wirtschaftlichen Beziehungen beider Staaten auszubauen. Geplant ist etwa eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Rüstung, Energiepolitik sowie Cyberkriminalität.
    Nach Angaben der Emirate geht es um milliardenschwere Abkommen. Eine Vertreterin des Außenministeriums der Emirate sagte der Zeitung "Die Welt", es würden voraussichtlich bis zu 45 Vereinbarungen unterzeichnet.
    Menschenrechtsorganisationen werfen al-Nahjan vor, diktatorisch zu regieren und unter anderem Oppositionelle verhaften und foltern zu lassen. Human Rights Watch forderte, der Bundeskanzler müsse bei dem Treffen die Menschenrechtslage in den Emiraten, aber auch die destruktive Rolle des Landes in regionalen Konflikten wie jenem im Sudan öffentlich thematisieren.
    Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.