Freitag, 27. Mai 2022

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Strategie gegen die Angst
Coronavirus und das Krisenmanagement

Erste Auswirkungen auf das öffentliche Leben zeigt das Coronavirus bereits: Mancherorts sind Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe vergriffen und in sozialen Netzwerken verbreiten sich Fotos von leergekauften Nudelregalen. Vermittelt der Staat ausreichend Vertrauen in der Krise?

Diskussionsleitung: Ralf Krauter | 11.03.2020

Ein Mann im weißen Kittel hält eine FFP2 Atemschutzmaske in den Händen
Selbst für Ärzte nicht mehr ausreichend vorhanden: FFP2 Atemschutzmaske (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rät, Großveranstaltungen mit über 1.000 Menschen abzusagen. Allerdings entscheiden die Länder eigenständig über ihre Maßnahmen - auch darüber, ob sie Schulen und Universitäten zeitweise schließen. Inwiefern erschwert es der deutsche Föderalismus, das Virus einzudämmen? Als Reaktion auf die fallenden Kurse an den Börsen hat die Bundesregierung ein erstes Maßnahmenbündel beschlossen, um die Konsequenzen der Corona-Krise für die hiesige Wirtschaft abzufedern. Doch auch hier stellt sich die Frage: Wird das reichen, um der Angst an den Aktienmärkten entgegenzuwirken?
Coronavirus
Coronavirus (imago / Science Photo Library)
Es diskutieren:
  • Eva Bahner, Deutschlandfunk
  • Stephan Detjen, Deutschlandfunk Hauptstadtstudio
  • Gerd Gigerenzer, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Harding-Zentrum für Risikokompetenz, Universität Potsdam
  • Prof. Dr. med. Hans Georg Kräusslich, Zentrumssprecher des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg