
Kernproblem sei der Kabeltiefbau für die Signalanlagen. Ein Inbetriebnahmekonzept werde zum 13. März vorgelegt, hieß es. Dabei würden auch Wechselwirkungen mit den ab 1. Mai geplanten, umfangreichen Sanierungsarbeiten auf der Strecke Hamburg–Hannover berücksichtigt.
Die Generalsanierung der Strecke hatte im August vergangenen Jahres begonnen. Unter anderem sollen 165 Kilometer Gleise und fast 250 Weichen erneuert werden. Zudem werden Bahnhöfe modernisiert und Stellwerke erneuert. Für die Baumaßnahmen sind Kosten von 2,2 Milliarden Euro veranschlagt.
Während der Arbeiten wird der Fernverkehr umgeleitet, die Züge brauchen dann im Schnitt 45 Minuten länger. Im Regionalverkehr fallen viele Verbindungen aus oder fahren nur auf Teilstrecken. Betroffene können auf den Ersatzverkehr mit Bussen ausweichen.
Die Bahnverbindung zwischen Hamburg und Berlin ist eine der wichtigsten in Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 16.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
