
Pädagogen in Kitas, Schulen und Hochschulen seien ein bedeutsames Bindeglied in der Gesellschaft, sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Siebernik, in Leipzig. Dort folgten unter dem Stichwort "Streiktag Bildung" rund 3.000 Menschen dem Aufruf der GEW zu einer Kundgebung und einer Demonstration. Auch Berlin, Hamburg, Köln und Mannheim gehörten zu den zentralen Streikschwerpunkten.
Wohl weitere Streik-Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde
Die Gewerkschaften fordern eine inhaltsgleiche Übertragung eines Tarifergebnisses für die Tarifbeschäftigten auf die Beamtinnen und Beamten in den einzelnen Ländern. Die GEW wirft den Arbeitgebern vor, bisher kein Angebot in der Tarifrunde vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zum dritten Aufeinandertreffen der Verhandlungspartner am 11. Februar ist zu rechnen. In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb unterstützt von der GEW und anderen Gewerkschaften sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
