Tarifkonflikt
"Streiktag Bildung": Lehrkräfte demonstrieren bundesweit

Bundesweit haben Beschäftigte aus dem Bildungsbereich heute für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen demonstriert.

    Viele Menschen laufen über eine Straße, sie tragen Fahnen und rot-weiße Banner mit der Aufschrift "GEW".
    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat zu einem bundesweiten "Streiktag Bildung" aufgerufen. (Marcus Brandt / dpa / Marcus Brandt)
    Pädagogen in Kitas, Schulen und Hochschulen seien ein bedeutsames Bindeglied in der Gesellschaft, sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Siebernik, in Leipzig. Dort folgten unter dem Stichwort "Streiktag Bildung" rund 3.000 Menschen dem Aufruf der GEW zu einer Kundgebung und einer Demonstration. Auch Berlin, Hamburg, Köln und Mannheim gehörten zu den zentralen Streikschwerpunkten.

    Wohl weitere Streik-Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde

    Die Gewerkschaften fordern eine inhaltsgleiche Übertragung eines Tarifergebnisses für die Tarifbeschäftigten auf die Beamtinnen und Beamten in den einzelnen Ländern. Die GEW wirft den Arbeitgebern vor, bisher kein Angebot in der Tarifrunde vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zum dritten Aufeinandertreffen der Verhandlungspartner am 11. Februar ist zu rechnen. In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb unterstützt von der GEW und anderen Gewerkschaften sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Bundesweiter Bildungsstreik der Gewerkschaft GEW (Audio)
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.