
Wie ein Sprecher der irischen Ratspräsidentschaft mitteilte, konnten sich die Mitgliedstaaten nicht darauf einigen, die morgen auslaufenden Strafmaßnahmen gegen rund 3.000 Personen und Unternehmen um ein Jahr zu verlängern. Stattdessen gibt es jetzt eine Frist von einer Woche. Bis dahin sollen weitere Gespräche über strittige Fragen geführt werden.
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur fordert etwa die Slowakei, die EU-Sanktionen gegen den russischen Oligarchen Usmanow aufzuheben. Im anderen Fall will das Land die Verlängerung aller Strafmaßnahmen blockieren. Unterstützung bekam die Slowakei dabei laut Diplomaten zuletzt von Frankreich.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
