Blackout
Stromausfälle bei Hitze - brennende Trafos in Deutschland häufen sich

Nach Bränden an mehreren Trafostationen sind zahlreiche Menschen während der Hitzewelle vor allem im Westen Deutschlands zeitweise ohne Strom gewesen. Polizei, Feuerwehr und Energieversorger mussten in den vergangenen Tagen an vielen Orten ausrücken, zuletzt etwa in Idar-Oberstein, Bonn, Kerpen, Duisburg, Mönchengladbach und Weinheim.

    Arbeiter mit Helmen stehen vor den technischen Anlagen der Stromversorgung.
    Stromversorgung in Deutschland. (dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)
    Die Stromausfälle dauerten teilweise mehrere Stunden. Die genauen Brandursachen sind meist noch unklar. Bei hohen Außentemperaturen kann es vermehrt zu Brandentwicklung an Transformatorenstationen kommen. In Teilen Deutschlands gilt seit Tagen ununterbrochen Hitzewarnung. Im Raum Mannheim lösten technische Defekte Stromausfälle aus. Bereits in den Tagen zuvor gab es Brände und Stromausfälle, etwa in Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd oder Bocholt.
    Über Trafohäuschen nehmen örtliche Stromversorger elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz auf und regeln sie auf 230 beziehungsweise 400 Volt herunter. Anschließend geht sie über lokale Ortsnetze an die Endverbraucher. In Deutschland gibt es rund 600.000 Trafo- oder Umspannstationen.
    Diese Nachricht wurde am 28.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.