GesprächStudio LCB
23.10.2026 19:30 Uhr, Berlin
Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5

Gast: Ulrike Sterblich
Gesprächspartner: Klaus Lederer und Cornelius Reiber
Moderation: Katharina Teutsch
Gesprächspartner: Klaus Lederer und Cornelius Reiber
Moderation: Katharina Teutsch
Moderne Märchen und Mythen, Wahn, Inkompetenz und kriminelle Machenschaften. So beschreibt der Klappentext den dritten Roman der Berliner Autorin Ulrike Sterblich, der den Berliner Bankenskandal der Jahrtausendwende aufgreift und weiterdichtet. Damals wurden Fehlinvestitionen in dreistelliger Millionenhöhe bei Plattenbauten getätigt. Ein Parteispendenskandal brachte den Regierenden Bürgermeister zu Fall. Und dann war in der Hauptstadt jahrelanges Sparen angesagt.
Wer Ulrike Sterblichs so geistreichen wie witzigen Roman „Drifter“ gelesen hat, wird dieses Buch sofort zur Hand nehmen. Und sich bei der Lektüre ein wenig an Thomas Pynchons durchgeknallte Versuche erinnert fühlen, Ordnung in unordentliche Verhältnisse zu bringen. „Das Museum der Indizien“ spielt im Jahr 1999. Bekanntermaßen das Jahr vor dem Millennium, dem Nerds damals den Zusammenbruch aller Systeme vorausgesagt hatten. So warten auch die Protagonisten von „Das Museum der Indizien“ auf den großen Knall. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die Immobilienverwalterin Bärbel und deren Tochter Luzi, eine Jurastudentin, die sich ins Netz der Verschwörungstheorien begibt, während ihre Mutter dem Fortgang einer echten Verschwörung ausgesetzt ist. Ulrike Sterblich wird im LCB ihren neuen Roman in Lesung und Gespräch vorstellen. Mit ihr diskutieren der ehemalige Berliner Bürgermeister Klaus Lederer und der Literaturwissenschaftler Cornelius Reiber über Literatur – und über die Stadt als Beute.
Sendung:
31.10.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk
1.11.2026, 0.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur
31.10.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk
1.11.2026, 0.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur
Änderungen vorbehalten