Nepal und Tibet
Sturzflut im Himalaya: Zahl der Toten steigt auf mehr als 1.000

Die Zahl der durch die Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommenen Menschen ist weiter gestiegen. Die Behörden in Nepal und in Tibet registrieren mittlerweile mehr als 1.000 Tote.

    Rettungskräfte mit Hunden suchen einen Geröllberg ab.
    Immer noch wird in Nepal nach Überlebenden und Opfern der Sturzflut gesucht. (picture alliance / Xinhua News Agency / Tenzing Nima Qadhup)
    Fast 5.000 Personen gelten als vermisst, darunter hunderte Arbeiter in Wasserkraftwerken, die in verschütteten Tunneln vermutet werden. Rettungskräfte suchen weiter nach ihnen. Unter den Vermissten sind auf beiden Seiten der Grenze auch mehrere Hundert Ausländer.

    Mehr als 11.800 Menschen gerettet

    Nach Angaben der nepalesischen Behörden wurden bislang mindestens 11.814 Menschen gerettet. Einsatzkräfte nutzten Hubschrauber und andere Luftfahrzeuge, um eingeschlossene Gemeinden in Gebieten zu erreichen, in denen Überschwemmungen und Erdrutsche Straßen und Brücken zerstört haben.

    Gletscherabbruch als Auslöser

    Ein Gletscherabbruch hatte am Mittwoch die verheerende Sturzfluten ausgelöst. Die Hilfsorganisation Save the Children warnte vor dem Ausbruch gefährlicher Krankheiten. Mitarbeiter berichteten von katastrophalen Bedingungen im Unglücksgebiet. Da viele Quellen verunreinigt seien, fehle es den Menschen an sauberem Trinkwasser. Dass es in einigen der besonders betroffenen Regionen weiter regne, mache die Situation noch schlimmer.

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    Diese Nachricht wurde am 01.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.