Nordhein-Westfalen
Suche im Hambacher Forst nach Sabotage-Verdächtigem endet erfolglos

Im Hambacher Forst hat die Polizei gestern Abend die großangelegte Suche nach dem Tatverdächtigen mehrerer Sabotage-Angriffe auf Strom-Leitungen erfolglos beendet.

    Mehrere Polizeikräfte durchsuchen ein Waldstück am Hambacher Forst.
    Wegen der versuchten Sabotage-Akte auf das Stromnetz hat die Polizei am Hambacher Forst mit einem Großaufgebot nach dem Tatverdächtigen gesucht. (picture alliance / dpa / Christoph Reichwein)
    Ein Polizeisprecher sagte, die Einsatzkräfte hätten im Wald lediglich ein bewohntes Baumhaus entdeckt. Von dem 48-jährigen Verdächtige aus Gevelsberg gibt es ein Bekennerschreiben, das laut der Polizei auf Täterwissen hindeutet. Seit Samstag läuft ein Fahndungsaufruf mit Bildern des Gesuchten. Von den Sabotage-Delikten waren Umspannwerke in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen betroffen.
    In Berlin wurde in der Nacht ein Umspannwerk durch ein Feuer beschädigt. Die Polizei ermittelt derzeit, ob eine Straftat oder ein technischer Defekt vorliegt. Die Stromversorgung wurde nicht beeinträchtigt.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.