Nach Sturzflut
Suche nach rund 1.400 Vermissten in Nepal und Tibet geht weiter - auch acht Deutsche darunter

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet dauert die Suche nach Vermissten an.

    Nepal, Devighat: Massive Schäden sind an Gebäuden nach Sturzfluten zu sehen.
    Sturzflut an Grenze zwischen China und Nepal (Niranjan Shrestha / AP / dpa)
    Auf beiden Seiten würden insgesamt noch rund 1.400 Menschen vermisst, meldeten die Behörden. Bei etwa der Hälfte der Vermissten soll es sich um Touristen handeln. Laut der nepalesischen Tourismusbehörde gehören dazu auch mindestens acht Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft. Das Auswärtige Amt bestätigte das bislang nicht.
    Allein in Nepal wurden laut der Polizei bislang 162 Leichen geborgen. Auf der chinesischen Seite meldeten die Staatsmedien bislang mindestens drei Tote.
    Die Sturzflut hatte mehrere Ortschaften, Straßen und Brücken zerstört. Auslöser war offenbar eine Gletscherlawine. Betroffen war ein Gebiet, in dem sich viele Himalaya-Touristen aufhalten.
    Diese Nachricht wurde am 27.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.