
Der Generalstab Südkoreas teilte laut der Nachrichtenagentur Yonhap mit, ein nicht näher identifiziertes Geschoss sei an der nordkoreanischen Ostküste gestartet und auf das Japanische Meer geflogen. In Seoul wurde der nationale Sicherheitsrat einberufen. Die japanische Regierung sprach von einer mutmaßlich ballistischen Rakete.
Vergangenes Wochenende hatte Pjöngjang nach einer Militärübung von Südkorea, Japan und den USA mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert. Diese waren nach einer Flugstrecke von 250 Kilometern ins Japanische Meer gestürzt.
Dem nordkoreanischen Regime sind Starts oder Tests von ballistischen Raketen jeglicher Reichweite durch UNO-Beschlüsse untersagt. Es herrscht unter anderem die Sorge, dass sie mit Atomsprengköpfen bestückt werden könnten. Nordkorea verfügt nach Schätzungen über 80 bis 120 Atomwaffen.
Diese Nachricht wurde am 20.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
