
Das entschied der Oberste Gerichtshof und gab einem Eilantrag der Regierung gegen eine Entscheidung der Vorinstanz statt. Trump hatte im März unter anderem verfügt, dass die amerikanischen Behörden eine Liste der wahlberechtigten Bürger in jedem Bundesstaat erstellen müssen. Briefwahlunterlagen sollten dann nur noch Personen erhalten, die auf dieser Liste stehen. Gegen Trumps Dekret klagten 23 Bundesstaaten und der Hauptstadtbezirk Washington. Sie argumentieren, dass nur sie sowie der Kongress das Recht haben, die Wahlregeln festzulegen.
Ob die Änderungen bereits bei den Zwischenwahlen im November wirksam werden, ist unklar. Es wird erwartet, dass weitere Klagen die Umsetzung verzögern. Präsident Trump behauptet immer wieder, dass die Briefwahl fälschungsanfällig sei, ohne Belege dafür anzuführen. Kritiker sehen in der Maßnahme den Versuch, bestimmte Wähler, von denen angenommen wird, dass sie eher demokratisch wählen, auszuschließen.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
