
Der SPD-Abgeordnete Zorn, ebenfalls aus der Taskforce sagte der "Bild"-Zeitung, die Maßnahme habe gut gewirkt. Man könne es sich in der aktuellen Lage aber nicht leisten, Schulden dafür aufzunehmen. Laut den Angaben der beiden Politiker will die Koalition rasch reagieren, sollten sich die Preise ab dem 1. Juli wieder deutlich erhöhen. Notfalls solle dann der Bundestag in der Sommerpause zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um Gegenmaßnahmen zu beschließen.
Steuersenkung größtenteils weitergegeben
Der Tankrabatt war Anfang Mai eingeführt worden, weil die Kraftstoffpreise wegen der Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran stark gestiegen waren. Die Steuersätze wurden um jeweils rund 17 Cent pro Liter gesenkt. In der Folge fielen die Preise wieder. Nach Angaben der Bundesregierung kostet die Maßnahme etwa 1,6 Milliarden Euro.
Viele Ökonomen und auch Verbraucherschützer sprachen sich bereits gegen eine Verlängerung des Tankrabatts aus.
Diese Nachricht wurde am 11.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
