E-Autos
Tankstellenbetreiber Aral beklagt Probleme beim Ausbau der Lade-Infrastruktur

Das deutsche Stromnetz ist nach Angaben des Tankstellenbetreibers Aral für den großflächigen Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos oft zu schwach.

15.01.2024
    Ein Elektroauto wird geladen.
    Ein Elektroauto wird geladen. (dpa/picture alliance/Torsten Sukrow/Sulupress)
    Der Vorstandsvorsitzende Bothe sagte der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung", Aral wolle tausende neue Ladestationen ans Netz bringen. Allerdings könnten die örtlichen Netzbetreiber die Leistung, die das Unternehmen für seine Säulen benötige, teilweise nicht bereitstellen. Außerdem vergehe bei den benötigten Transformatoren von der Beantragung bis zur Baugenehmigung oft mehr als ein Jahr, beklagte Bothe.
    Aral ist mit rund 2.400 Standorten die größte Tankstellenkette in Deutschland. Derzeit gibt es nach Angaben des Bochumer Unternehmens etwa 2.300 Ladepunkte an 300 Stationen. Bis 2030 strebt das Unternehmen 20.000 Ladepunkte an.
    In ihrem Koalitionsvertrag haben SPD, Grüne und FDP 15 Millionen E-Autos auf deutschen Straßen bis 2030 als Ziel vorgegeben. Im zurückliegenden Herbst waren es insgesamt 1,3 Millionen.
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.