Arbeitsmarkt
Tarifeinigung: mehr Geld für Beschäftigte der Länder

Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb haben sich mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf einen Abschluss verständigt.

    Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder, Dressel, und Verdi-Chef Werneke geben sich die Hand.
    Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder, Dressel (links) und Verdi-Chef Werneke. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Die rund 900.000 Beschäftigten in Kitas, Unikliniken und Behörden sollen in drei Schritten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld bekommen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten und gilt ab April. Der vorherige Vertrag endete am 31. Oktober des vergangenen Jahres. Neben Lohnsteigerungen wurden strukturelle Verbesserungen vereinbart. Dazu gehören die Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten an West-Regelungen unter anderem an Unikliniken. Das betrifft etwa den Kündigungsschutz und höhere Zulagen für Schichtarbeit.
    Die Gewerkschaften werteten das Ergebnis als Erfolg. Sie hatten ursprünglich sieben Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die Arbeitgeberseite sprach von einem Kompromiss an der Belastungsgrenze.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.