Wirtschaft
Tarifverhandlungen in Chemie- und Pharmaindustrie ergebnislos vertagt

Die Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie sind ohne Ergebnis vertagt worden.

    Langenhagen: Die Delegationen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (l, IGBCE) und vom Bundesarbeitgeberverband Chemie (r, BAVC) sitzen sich zu Beginn der Tarifrunde der Chemie- und Pharmaindustrie gegenüber.
    Die Tarifverhandlungen für Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie sind ohne Ergebnis vertagt worden. (Michael Matthey / dpa / Michael Matthey)
    Von einem Abschluss sei man noch weit entfernt, sagte der Verhandlungsführer der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Heinrich. Die Arbeitgeber legten der Gewerkschaft zufolge noch kein konkretes Angebot vor. Am 23. und 24. Februar sollen die Gespräche in Wiesbaden fortgesetzt werden. 
    Die IGBCE fordert angesichts der Krise in der Chemiebranche eine Beschäftigungssicherung sowie eine Lohnsteigerung, die die Kaufkraft stärkt. Die Arbeitgeber fordern eine Nullrunde.
    Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.