
Laut Behörden zogen rund 3.200 Menschen durch die französische Großstadt. Über Zwischenfälle oder Ausschreitungen gab es zunächst keine Berichte. Zu dem Marsch wurden laut Innenministerium Teilnehmer aus ganz Frankreich und anderen europäischen Ländern erwartet. Mehrere rechtsextreme und andere Gruppen hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Am Donnerstag der vergangenen Woche war es in Lyon zu Auseinandersetzungen zwischen links- und rechtsextremen Gruppen gekommen. Dabei sollen mehrere Vermummte den 23-Jährigen Angehörigen der sogenannten "Identitären Bewegung" so schwer verletzt haben, dass er später an den Folgen starb.
Inzwischen gab es mehrere Festnahmen, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung.
Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
