Bundesweit
Tausende protestieren für Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen rechtsextrem eingestufte Parteien

In mehreren deutschen Städten haben erneut tausende Menschen gegen Rechtsextremismus demonstriert.

    Eine Person steht auf einer Bühne, vor ihr steht eine große Menschenmenge mit Fahnen und Plakaten.
    In Berlin haben tausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Die Initiative "Prüf" hatte bundesweit zu Protesten aufgerufen. Sie fordert die Prüfung eines Verbotsverfahrens für Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft werden. Die größte Kundgebung gab es in Berlin, dort zogen etwa mehrere Protestzüge in einem Sternmarsch zum Roten Rathaus. Der Verein Campact sprach von rund 30.000 Teilnehmenden, die Polizei von 18.000.
    Auch in Düsseldorf und Hamburg gingen laut Veranstaltern mehr als 20.000 Menschen auf die Straße. In München und Bamberg waren es rund 16.000 Teilnehmende. Größere Kundgebungen gab es außerdem in Leipzig, Erfurt, Hannover, Stuttgart und Mainz. Auch in Magdeburg waren eine Woche nach der Landtagswahl, bei der die AfD mit 43,8 Prozent der Stimmen gewonnen hatte, mehr als 1.000 Menschen auf der Straße.
    Diese Nachricht wurde am 13.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.