USA-Iran-Gespräche
Teheran stellt Bedingungen für Kompromiss zu Atomabkommen

Vor einer neuen Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran hat das Regime in Teheran Bedingungen für einen Kompromiss zu einem Atomabkommen genannt.

    Das Panorama der Stadt Genf, aufgenommen am Sonntag (27.05.2012) von einem Boot aus auf dem Genfer See.
    Das Panorama der Stadt Genf (picture-alliance/ dpa / Fredrik von Erichsen)
    Voraussetzung sei, dass die US-Regierung willens sei, über eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran zu verhandeln, sagte der stellvertretende Außenminister Takht-Ravanchi dem britischen Sender BBC. Die nächste Gesprächsrunde unter Vermittlung des Omans soll in Genf stattfinden, bestätigte ein Sprecher des Schweizer Außenministeriums. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.
    Der Iran will nur ‌über sein Atomprogramm und die Aussetzung von Sanktionen sprechen. Die USA wollen zusätzlich über die ballistischen Raketen des Irans und seine Unterstützung ​bewaffneter Gruppen wie der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen beraten.
    Präsident Trump hat mehrfach mit einem militärischen Angriff auf den Iran gedroht, sollte es keine Einigung geben. Die USA haben bereits etliche Kriegsschiffe in die Region entsandt.
    Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.