Dienstag, 06. Dezember 2022

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Teilzeitausbildung statt Harz IV
Wie NRW-Kommunen Alleinerziehenden eine Perspektive bieten

Wer früh und dazu noch alleine Verantwortung für Kinder übernimmt, gerät schnell in die finanzielle und soziale Abwärtsspirale. Vor allem dann, wenn sie oder er noch keine Ausbildung abschließen konnte, rückt jede berufliche Perspektive in weite Ferne. Kommunen in NRW wollen hier Abhilfe schaffen.

Eine Sendung von Eva-Maria Götz und Jürgen Wiebicke (Moderation) | 18.12.2019

Die Silhouette einer jungen Frau mit Kinderwagen
Alleinerziehende und ihre Kinder: in Deutschland nach wie vor überdurchschnittlich stark von Armut bedroht (imago / Bernd Friedel)
In Recklinghausen läuft derzeit ein Modellprojekt, bei dem sich Jobcenter und kommunale Verwaltung zusammengetan haben. Dort durchlaufen junge Mütter eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, die auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden ausgerichtet ist: mit Teilzeitarbeit und einer engmaschigen Betreuung durch das Jobcenter und den Bildungsträger.
Ein Modell für andere Regionen? Was brauchen Alleinerziehende, um eine berufliche Perspektive zu entwickeln? Und wie ist überhaupt die Situation von jungen Alleinerziehenden in Deutschland?
Darüber möchten wir mit unseren Gästen diskutieren und Ihre Erfahrungen miteinbeziehen.
Gesprächsgäste:
  • Teilnehmerinnen der Überbetrieblichen Ausbildung für alleinerziehende Frauen in Teilzeit
  • Sarina Fohrmann, Ausbildungsleiterin des Kreises, Recklinghausen
  • Marion Zöhrer, Fachkoordination U 25+ Alleinerziehende, Jobcenter Kreis Recklinghausen
  • Christiane Donath, Dipl. Sozialpädagogin, Bildungszentrum des Handels e.V.
  • Dr. Alexandra Langmeyer-Tornier, Leiterin der Fachgruppe "Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern", Deutsches Jugendinstitut München
Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 00800 4464 4664 oder schicken Sie eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de