AfD-Antrag
Thüringens Ministerpräsident Voigt übersteht Misstrauensvotum

Die AfD in Thüringen ist mit einem Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt von der CDU gescheitert. Im Landtag in Erfurt stimmten 49 Abgeordnete gegen den Antrag der AfD-Fraktion, Voigt durch deren Vorsitzenden Höcke zu ersetzen.

    Erfurt: Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident von Thüringen, läuft bei einer Sitzung des Thüringer Landtags durch den Plenarsaal.
    Thüringer Ministerpräsiden Voigt bleibt im Amt. (Bodo Schackow / dpa / Bodo Schackow)
    33 Abgeordnete stimmten dafür, 3 enthielten sich, 2 Stimmen waren ungültig. Die AfD hatte den Antrag mit der Aberkennung von Voigts Doktortitel und seinem erfolglosen Widerspruch dagegen bei der TU Chemnitz begründet.
    Die Landtagsfraktionen von CDU, BSW, SPD und Linken hatten im Vorfeld der geheimen Abstimmung erklärt, gegen den Antrag der AfD stimmen zu wollen.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.