
Man habe bereits den Zuspruch aus den Regierungsparteien, sagte die verantwortliche WTG-Expertin, Wiebke Plasse, der dpa. Hintergrund ist das Geschäft mit zur Schau gestelltem Tierleid in Sozialen Medien. Nutzer erzielen mit Foltervideos oder inszenierten Tierrettungen hohe Reichweiten. Besonders erschütternd sei das Phänomen des "Crushings", führte Plasse aus, bei dem lebende Tiere vor laufenden Kameras zerdrückt oder zertreten werden. Derzeit fühlten sich die Täter noch völlig frei und sicher. Man hoffe, dass harte Strafen sie abschrecken werden.
In Indonesien suchten in dieser Woche Tierschützer, Wissenschaftler, Ermittler und Vertreter großer Internetplattformen nach Wegen, Tierquälerei im Netz einzudämmen. Beim ersten globalen Gipfel dieser Art ging es neben Strafverfolgung und Plattformregulierung auch um neue Technologien im Kampf gegen das Phänomen.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
