Asien
Tote durch schweres Erdbeben in Südjapan - Explosion in eingestürztem Einkaufszentrum

Bei einem schweren ⁠Erdbeben im Süden Japans sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.

    Das Foto aus einem Hubschrauber der Nachrichtenagentur Kyodo News zeigt das teilweise zerstörte Gebäude der Aeon Mall in Kashima in der japanischen Präfektur Kumamoto.
    Starkes Erdbeben erschüttert den Südwesten Japans. (dpa / kyodo)
    In einem teilweise eingestürzten Einkaufszentrum in der Präfektur Kumamoto werden weitere Tote befürchtet, wie die Polizei mitteilte. Nach dem Beben kam es in dem Gebäude zu einer Explosion; die Ursache dafür ist noch unklar.
    Das Beben hatte eine Stärke von 7,1. Ministerpräsidentin Takaichi zufolge sind die Behörden noch dabei, das volle Ausmaß der Schäden zu ermitteln. Allein ein Krankenhaus in Kumamoto meldete mehr als 50 Verletzte.
    Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder von ​brennenden Häusern, großen Rissen in einer Hochstraße und einem entgleisten Güterzug. In der gesamten Region fiel in rund 48.000 Haushalten der Strom aus.
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.