Nepal
Tote und Vermisste nach Sturzflut in Grenzregion zu Tibet

Bei Überschwemmungen in Nepal sind nach Behördenangaben mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Polizei und Tourismusbehörde melden Hunderte Vermisste. Der Verbleib von mehr als 380 Reisenden ist noch ungeklärt.

    Zerstörte Autos in einer von Schlamm überfluteten Straße in Kathmandu, Nepal
    In Nepal nahe der Grenze zu Tibet gab es eine große Schlammlawine. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Sunil Sharma)
    Einem Beamten zufolge handelt es sich größtenteils um Urlauber aus dem Ausland - darunter aus Deutschland, den USA und Spanien.
    Örtlichen Medienberichten zufolge sind die Bergregionen entlang des Flusses Bhotekoshi nahe der Grenze zu Tibet betroffen. Dort richteten Wasser- und Schlammmassen große Schäden an. Ganze Dörfer wurden weggespült, Straßen und Brücken zerstört sowie Kraftwerke beschädigt. Nepals Regierung setzt die Armee und Sicherheitskräfte für die Rettungsarbeiten ein.
    Auch aus dem benachbarten Tibet werden zahlreiche Opfer und Vermisste gemeldet. In der autonomen Region hatte eine Schlammlawine einen Grenzübergang zwischen China und Nepal getroffen.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.