Nepal
Tote und Vermisste nach Sturzflut in Grenzregion zu Tibet - hunderte Touristen betroffen

Nach einer Sturzflut in Nepal gelten fast 400 Menschen als vermisst. Den Behörden zufolge sind darunter auch zahlreiche Touristen, unter anderem aus Deutschland, den USA und Spanien. Mindestens 22 Menschen seien ums Leben gekommen.

    Zerstörte Autos in einer von Schlamm überfluteten Straße in Kathmandu, Nepal
    In Nepal nahe der Grenze zu Tibet gab es eine große Schlammlawine. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Sunil Sharma)
    Den Angaben zufolge trat der Fluss Bhotekoshi nahe der Grenze zu Tibet über die Ufer und riss zahlreiche Häuser mit sich. Auch Straßen und Brücken sowie Kraftwerke wurden beschädigt. Nepals Regierung setzt die Armee und Sicherheitskräfte für die Rettungsarbeiten ein.

    Unterstützung angefragt

    Indien und China wurden um Unterstützung bei den Rettungsarbeiten gebeten. Die Behörden gaben für die flussabwärts gelegenen Gebiete in dem Himalaya-Staat eine Katastrophenwarnung heraus.
    Als Ursache für die Sturzflut wird ein Erdrutsch in einem Gletschersee vermutet. Auch aus der autonomen Region Tibet werden zahlreiche Opfer und Vermisste gemeldet.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.