Ukraine-Krieg
Trauertag in Kiew nach russischer Luftattacke mit mindestens 30 Toten - beidseitige Angriffe gehen weiter

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben die Menschen der Opfer des russischen Luftangriffs am Vortag gedacht.

    Kiew: Rettungskräfte sind nach einem russischen Angriff mit der Brandbekämpfung beschäftigt.
    Zerstörung nach russischem Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew (Efrem Lukatsky/AP/dpa)
    Bürgermeister Klitschko erklärte den heutigen Freitag zu einem Trauertag. Nach jüngsten Angaben der Rettungsdienste wurden mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 90 weitere verletzt.
    Derweil reagierte die ukrainische Armee mit Gegenattacken auf verschiedene Ziele in Russland und in den von Moskau besetzten Gebieten. Unter anderem in der russischen Stadt Belgorod und in der Region Brjansk meldeten die Behörden Todesopfer nach Raketenangriffen. Die russische Armee attackierte ihrerseits unter anderem die südostukrainische Großstadt Saporischschja mit einer Gleitbombe. Mindestens ein Zivilist wurde getötet.
    Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.