Flensburg
Treffen der Innenminister: Ostsee-Anrainerstaaten wollen sich bei Abwehr hybrider Angriffe helfen

Die Anrainerstaaten der Ostsee wollen mit einer gemeinsamen Taskforce hybriden Bedrohungen gemeinsam entgegentreten.

    Innenminister Dobrindt, Christoph de Vries, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren, und weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Baltic Sea Security Summit, zu Beginn der Konferenz im Hauptgebäude der Marineschule Mürwik.
    Innenminister Alexander Dobrindt trifft seine Amtskollegen aus den Ostsee-Anrainerstaaten. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
    Das kündigte Bundesinnenminister Dobrindt nach einem Treffen auf Ministerebene in Flensburg an. Er sagte, man müsse sich darauf einstellen, dass sich die hybride Bedrohungslage weiter verschärfe. Er verwies auf das Eindringen feindlicher Drohnen, Anschlagsversuche, Sabotageakte und Destabilisierungskampagnen. Der Minister äußerte sich nicht zu den Urhebern dieser Angriffe, sie werden im Ostseeraum aber meist Russland zugerechnet.
    Die geplante Taskforce soll auf Ebene der Staatssekretäre eingerichtet werden. Ein Ziel sei, einzelne Anrainerstaaten bei Abwehraktionen zu unterstützen, sagte Dobrindt.
    Die Innenminister sprachen am Rande auch über die russische Schattenflotte. Diese soll laut Dobrindt im Fokus eines weiteren Ministertreffens der Ostseeanrainer stehen.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.