
Meurer betonte, die Erfahrung des Füreinander, Miteinander und Beieinander - und nicht das Nebeneinander, Gegeneinander, Ohneinander - bilde das "Treibmittel der Demokratie". Der Sozialpfarrer fügte hinzu, Demokratie sei zuerst eine Lebensform, bei der man Respekt voreinander habe, Minderheiten schütze und von der Situation der Menschen her denke. Sie funktioniere nicht von oben nach unten und man lerne sie vor Ort. Das müsse immer wieder neu implantiert werden.
Der bundesweit bekannte Sozialpfarrer arbeitet seit mehr als 30 Jahren in zwei armutsgefährdeten Kölner Stadtteilen. Seine Anliegen sind neben dem Einsatz für Benachteiligte der Dialog der Religionen sowie eine Öffnung der katholischen Kirche. Meurer geht zum 1. Oktober in den Ruhestand.
Das Interview der Woche hören Sie am Sonntag ab 11.05 Uhr im Deutschlandfunk und bereits ab morgen in der Deutschlandfunk App.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
