
Der Grünen-Politiker kritisierte in Stuttgart, weder hätten die Verbände die Schwulen- und Queerfeindlichkeit des mutmaßlichen Täters benannt, noch hätten sie den Bezug des Terroristen zum Islam erwähnt. Bei der Einschätzung des Terrors dürfe es keinen Kulturrabatt geben. Der Rat der Berliner Imame hatte allerdings erklärt, man verurteile jede verbale, physische und psychische Gewalt gegen queere Personen oder Angehörige anderer Minderheiten. Religiös begründeter Extremismus sei eine reale Gefahr. Auch der Zentralrat der Muslime hatte den "Terrorakt auf den Christopher Street Day (CSD)" scharf verurteilt und erklärt, niemand dürfe aufgrund seiner sexuellen Orientierung und seiner geschlechtlichen Identität oder anderer persönlicher Merkmale Ziel von Gewalt werden. Beide Organisationen betonten zudem, dass Gewalt und Hass im Namen des Islam den ethischen Grundsätzen der Religion widersprechen.
Der Berliner Queerbeauftragte Pantisano warnte davor, die Gefährdung queerer Menschen auf bestimmte Tätergruppen zu reduzieren. Angriffe kämen aus allen Himmelsrichtungen.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
