
Dazu zählen sein Außenminister Rubio sowie der frühere britische Premierminister Blair. Nach Angaben des Weißen Hauses berief Trump zudem seinen Sondergesandten Witkoff, seinen Schwiegersohn Kushner und den Präsidenten der Weltbank, Banga, in den siebenköpfigen Vorstand des internationalen Gremiums.
Entgegen den Erwartungen von Bundesaußenminister Wadephul ist ein deutscher Name bislang nicht gefallen. Wadephul hatte in Berlin eine deutsche Beteiligung am "Friedensrat" ins Spiel gebracht. Deutschland sei bereit, Verantwortung in dieser für den Friedensprozess "wichtigen Einrichtung" zu übernehmen, sagte der CDU-Politiker in Berlin.
Trumps 20-Punkte-Plan sieht vor, dass der Friedensrat die Übergangsregierung für den Gaza-Streifen beaufsichtigt. Diese besteht aus 14 palästinensischen Experten, die keine Verbindung zur islamistischen Hamas haben. Nach einer ersten Sitzung in Kairo erklärte der Vorsitzende der Übergangsregierung, Schaath, wichtig sei vor allem die Schaffung von neuem Wohnraum. Seit Oktober gilt im Gaza-Streifen eine fragile Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.
Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
