Oman
Trump bezeichnet indirekte Gespräche mit Iran als "sehr gut" - US-Präsident droht Teherans Handelspartnern mit Sanktionen

Die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Oman sind laut US-Präsident Trump positiv verlaufen.

    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr al-Busaidi während ihres Treffens vor den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Muscat im Oman
    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr al-Busaidi während ihres Treffens vor den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in Muscat im Oman (AP)
    Trump sagte an Bord des Regierungsfliegers, der Iran scheine sehr daran interessiert, ein Abkommen zu schließen. Die nächste Gesprächsrunde werde Anfang der kommenden Woche stattfinden.
    Zuvor hatte bereits der iranische Außenminister Araghtschi das Klima bei den Verhandlungen in der omanischen Hauptstadt Maskat als "sehr positiv" bezeichnet. Laut Araghtschi konzentrierten sich die Gespräche ausschließlich auf die Atomfrage. Die USA hatten zuvor darauf gedrungen, dass auch die Unterstützung Teherans für Milizen im Nahen und Mittleren Osten und sein ballistisches Raketenprogramm auf die Tagesordnung gesetzt werden müssten.
    Bei den Treffen hatten die Delegationen der verfeindeten Staaten nicht direkt miteinander konferiert, sondern über Vermittler des Oman.

    Mögliche Strafzölle gegen Handelspartner des Irans

    Unterdessen drohte US-Präsident Trump mit Strafzöllen gegen Handelspartner des Iran. Trump unterzeichnete ein entsprechendes Dekret. Demnach können Zölle auf Importe in die USA erhoben werden, die aus Ländern stammen, die mit dem Iran Handel treiben. Konkrete Ländernamen nannte der US-Präsident nicht, als Beispiel für die Höhe der Zölle gab er 25 Prozent an. Es handelt sich bei den angedrohten Zöllen somit um eine Option, die sich die USA vorbehalten.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.