
Sollte keine Lösung erzielt werden, würden - Zitat - "schlimme Dinge" passieren, sagte Trump in Washington. Er nannte in diesem Zusammenhang eine Frist von "10 bis 15 Tagen", ohne näher darauf einzugehen. CNN und CBS hatten zuvor berichtet, das amerikanische Militär sei in der Lage, bereits ab diesem Wochenende Angriffe auf den Iran zu fliegen. Nach Informationen des "Wall Street Journal" erwägt Trump, im Falle eines Militärschlags zunächst nur eine begrenzte Attacke anzuordnen, um Teheran zum Einlenken zu bewegen. Andernfalls solle ein größer angelegter Angriff folgen, heißt es unter Berufung auf Insider. Die USA hatten kürzlich ihre Militärpräsenz in der Golf-Region verstärkt.
Washington fordert vom Iran den vollständigen Verzicht auf die Urananreicherung, die Aufgabe seines Raketenprogramms und ein Ende der Unterstützung der militant-islamistischen Milizen von Hamas, Hisbollah und Huthis.
Das iranische Regime drohte für den Fall eines Angriffs mit "entschlossenen und angemessenen" Gegenmaßnahmen. Dabei würden alle Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region legitime Ziele darstellen, heißt es in einem Brief des iranischen Botschafters bei den Vereinten Nationen an UNO-Generalsekretär Guterres. Das US-Militär unterhält im Nahen Osten eine Reihe Stützpunkte mit insgesamt Zehntausenden Soldaten. Zugleich betonte Irans diplomatische Vertretung, dass das Land weder einen Krieg anstrebe noch einen Krieg beginnen werde.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
