Naher Osten
Trump droht Iran und setzt Frist

Im Konflikt um das iranische Atomprogramm hat US-Präsident Trump den Druck auf die Führung in Teheran erhöht.

    Präsident Trump
    US-Präsident Trump (Archivfoto) (dpa / Carlos Barria)
    Sollte keine Lösung erzielt werden, würden - Zitat - "schlimme Dinge" passieren, sagte Trump in Washington. Er nannte in diesem Zusammenhang eine Frist von "10 bis 15 Tagen", ohne näher darauf einzugehen. Die Fernsehsender CNN und CBS hatten zuvor berichtet, das amerikanische Militär sei in der Lage, bereits ab diesem Wochenende Angriffe auf den Iran zu fliegen. Die USA hatten kürzlich ihre Militärpräsenz in der Golf-Region verstärkt. Derweil hielt der Iran Marinemanöver im Golf von Oman ab, an denen sich auch eine russische Korvette beteiligte.International wächst die Sorge vor einem neuen Krieg. Polen forderte seine Bürger zur sofortigen Ausreise aus dem Iran auf. Die Bundeswehr zog angesichts der Spannungen in der Region weitere Soldaten aus dem Nordirak ab.
    Die US-Regierung fordert vom Iran den vollständigen Verzicht auf die Urananreicherung, die Aufgabe seines Raketenprogramms und ein Ende der Unterstützung der militant-islamistischen Milizen von Hamas, Hisbollah und Huthis.
    Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.