
Xi betonte seinerseits, es gebe viele Möglichkeiten für Zusammenarbeit. Chinas Tür sei offen für US-Firmen. In der Hauptstadt ist heute unter anderem ein Staatsbankett geplant. US-Finanzminister Bessent hatte zu Beginn von Xis Besuch angekündigt, dass die Sonderzölle für Waren aus China bis Mitte Januar und damit für zwei weitere Monate ausgesetzt werden.
Tech-Vertreter beim Staatsbankett
Beim Staatsbankett werden nach Angaben eines hochrangigen Regierungsbeamten auch Repräsentanten von großen US-Technologie-Unternehmen zu dem Bankett erwartet, darunter Tesla-Chef Musk, Amazon-Gründer Bezos sowie Apple-Verwaltungsratschef Cook. Es ist der erste Besuch von Xi und seiner Ehefrau Peng Liyuan in Washington seit mehr als einem Jahrzehnt. Die US-Regierung spricht von einem "Meilenstein in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern".
Fast alles an "symbolischer Wertschätzung" aufgeboten
ARD-Hörfunkkorrespondent Ralf Borchard
sagte im Deutschlandfunk
, schon die Ankunft des chinesischen Präsidenten habe gezeigt, wie ernst Trump den Besuch nehme. Die persönliche Begrüßung auf dem Rollfeld sei ungewöhnlich. Normalerweise begrüße der Präsident seine Gäste bei deren Eintreffen im Weißen Haus. Auch sonst sei für Xi fast alles aufgeboten worden, was an symbolischer Wertschätzung möglich sei, bis hin zu dem Staatsbankett mit den Tech-Bossen aus dem Silicon Valley.
Thema KI auf der Agenda
Neben den großen geopolitischen Themen spielt auch das Thema Künstliche Intelligenz eine Rolle zwischen beiden Staaten.
Die US-Korrespondentin des Deutschlandfunks, Anne Raith, betonte, in ersten Gesprächen von Regierungsvertretern sei ein Dialog zu Sicherheitsfragen von KI bereits ausgelotet worden
. Für weitergehende Regulierungen fehlten allerdings Wille und Vertrauen beider Länder. Die USA und China seien wirtschaftlich und technologisch harte Konkurrenten, so Raith.
Weiterführende Informationen
Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






