
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Leavitt, teilte mit, Präsident Trump unterstütze Lutnick. Dieser bleibe ein sehr wichtiges Mitglied in Trumps Team. Sie reagierte damit auf vorherige Aussagen Lutnicks bei einer Befragung durch die Demokraten im Kongress. Dabei hatte der Minister zugegeben, Epstein auch nach dessen Verurteilung wegen einer Sexualstraftat 2008 noch zwei Mal getroffen zu haben - auf dessen Privatinsel und bei ihm zu Hause. In früheren Aussagen hatte er noch erklärt, den Kontakt mit Epstein bereits in den Jahren davor abgebrochen zu haben.
Dennoch spielte Lutnick vor den Senatorinnen und Senatoren sein Verhältnis zu Epstein, seinem ehemaligen Nachbarn in New York, erneut herunter. Es habe sich um eine Handvoll E-Mails und zwei Treffen im Abstand von mehreren Jahren gehandelt, sagte er. Er habe kaum etwas mit Epstein zu tun gehabt.
Das Justizministerium in Washington hatte Ende Januar rund drei Millionen neue Dokumente zu dem Fall veröffentlicht. Darin war erstmals von Lutnicks Besuch auf der Epstein-Insel und von weiteren Kontakten die Rede. Lutnick sieht sich deshalb Rücktrittsforderungen seitens republikanischer und demokratischer Abgeordneter konfrontiert - so vom republikanischen Repräsentantenhausabgeordneten Massie und dem demokratischen Abgeordnete Khanna. Auch mehrere republikanische Senatoren äußerten Bedenken gegen ihn.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
