New York
Trump-Regierung entfernt Regenbogenflagge vom Stonewall-Denkmal

Die Entfernung einer Regenbogenfahne von der historischen Stonewall-Stätte für LGBTQ-Rechte in New York hat Empörung ausgelöst. Grundlage ist der Beschluss des National Park Services - einer Bundesbehörde.

    Das Stonewall-Nationaldenkmal in New York City - vier weiße Statuen zeigen gleichgeschlechtliche Paare.
    Das Stonewall-Nationaldenkmal in New York City (picture alliance / ZUMAPRESS.com / John Marshall Mantel)
    Darin wird das Hissen von anderen Flaggen als der amerikanischen Sternenbannerflagge in Nationalparks und Gedenkstätten verboten. Das Stonewall-Denkmal in Manhattans Stadtteil Greenwich Village steht in einem kleinen Park gegenüber dem Stonewall Inn. Es erinnert an die Unruhen, die 1969 nach einer Polizeirazzia in der Schwulenbar ausbrachen. Sie gelten als Gründungsereignis der LGBTQ-Bewegung in den USA.
    Etwa hundert Demonstranten, viele von ihnen in Regenbogenfahnen gehüllt, versammelten sich am Dienstagabend im Park, um gegen die Entfernung der Flagge zu protestieren. Weitere Aktionen sind angekündigt. New Yorks demokratischer Bürgermeister, Mamdani, teilte mit, er sei empört über die Entfernung der Flagge.
    Der Bezirkspräsident von Manhattan, Hoylman-Sigal, sagte dem Sender CNN, die Trump-Regierung versuche die Denkmäler und Parks im Land so umzugestalten, dass sie ihrer "rechten Unterstützerbasis entsprechen." Er kündigte an, die Regenbogen-Flagge am Donnerstag trotz der neuen Bundesrichtlinie wieder am Standort des Bundesdenkmals zu hissen.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.