Washington
Trump und Xi betonen gegenseitige Freundschaft

US-Präsident Trump und der chinesische Staatschef Xi haben bei ihrem Treffen in Washington ihren Willen zu einer besseren Zusammenarbeit betont. Beide hoben hervor, dass man mehr Kommunikation und Zusammenarbeit der beiden größten Volkswirtschaften anstrebe.

    US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi geben sich die Hand. Im Hintergrund stehen die Flaggen der USA und Chinas.
    US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi im Weißen Haus (AP Photo / Jacquelyn Martin)
    Trump kündigte Entscheidungen zu Themen an, die man gemeinsam erörtern werde, darunter sei auch Künstliche Intelligenz. Hier liefern sich beide Länder einen Wettstreit um die Vorherrschaft. Für den Abend ist ein Staatsbankett geplant, bei dem auch führende Vertreter aus der Technologie-Branche erwartet werden.
    Xi betonte, die USA und China sollten Partner und keine Rivalen sein. Es sei ein entscheidendes Jahr für die Beziehungen beider Länder. Die USA verkündeten, dass sich beide Länder auf eine Verlängerung ihrer Zollpause um zwei Monate verständigt hätten. Eine Bestätigung dazu von chinesischer Seite steht noch aus. Konfliktthemen zwischen den beiden Ländern sind außerdem der Umgang mit Iran, Russland und Taiwan.

    Fast alles an "symbolischer Wertschätzung" aufgeboten

    Trump hatte Xi gestern bei dessen Ankunft auf einem Militärflughafen nahe der Hauptstadt Washington persönlich empfangen. ARD-Hörfunkkorrespondent Ralf Borchard sagte im Deutschlandfunk , schon dies habe gezeigt, wie ernst Trump den Besuch nehme. Normalerweise begrüße der Präsident seine Gäste bei deren Eintreffen im Weißen Haus. Auch sonst sei für Xi fast alles aufgeboten worden, was an symbolischer Wertschätzung möglich sei.

    Weiterführende Informationen

    KI-Wettlauf, Zölle und Taiwan: Xi bei Trump in Washington
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.