Angriffe auf Energieanlagen
Trump verkündet Teil-Waffenruhe zwischen Ukraine und Russland - Selenskyj dementiert

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich skeptisch zu einer von ‌den USA vorgeschlagenen ⁠Waffenruhe für ⁠Angriffe auf Energieanlagen geäußert.

    Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Trump nach einem Treffen in Trumps Mar-a-Lago-Club.
    Präsident Selenskyj (Archivbild) (Alex Brandon / AP / dpa / Alex Brandon)
    Man werde den Vorstoß nur unterstützen, wenn Moskau den Krieg tatsächlich beenden wolle, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Einen solchen Willen könne er bisher aber nicht erkennen. US-Präsident Trump hatte auf seiner Online-Plattform behauptet, Russland und die Ukraine hätten sich auf eine teilweise Waffenruhe verständigt. Diese sehe vor, alle gegenseitigen Angriffe auf Energieinfrastruktur einzustellen. Aus Moskau gibt es bisher keine Stellungnahme.
    Am Wochenende hatte Trump - ungeachtet der Eskalation im Nahen Osten - die Ukraine für die steigenden Ölpreise auf dem Weltmarkt verantwortlich gemacht.
    Die ukrainische Armee greift seit Monaten verstärkt russische Ölraffinerien an. Dies führte in Russland zu Einschränkungen bei der Kraftstoffproduktion ⁠und zu Engpässen an den Tankstellen.
    Diese Nachricht wurde am 15.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.