
Der Präsident hatte in der Vergangenheit manche oppositionelle Demokraten als Kommunisten bezeichnet. Trump beschwor zudem das Bild einer von Gott auserwählten Siegernation, die dazu bestimmt sei, die Welt anzuführen.
Während seiner Rede ehrte Trump mehrere Kriegsveteranen auf der Bühne. Die Veranstaltung war zuvor wegen einer Unwetterwarnung zwischenzeitlich unterbrochen und das Gelände der National Mall geräumt worden. Dort waren mehrere Menschen kollabiert. In mehreren Städten im Osten der USA waren angesichts extremer Hitze mit mehr als 40 Grad bereits Veranstaltungen verschoben oder abgesagt worden. Auch eine Parade in Washington musste deswegen ausfallen.
Aufmarsch rechtsextremer Gruppe "Patriot Front"
In der Vergangenheit hielten sich US-Präsidenten bei den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag politisch meist zurück. Trump hatte seinen Auftritt auf der National Mall vorher als "die spektakulärste Trump-Kundgebung von allen" angekündigt. Ihm wird vorgeworfen, dass er zunehmend die Grenze zwischen staatlichem Gedenken und Wahlkampf verwischt. Im Rahmen der Feierlichkeiten marschierten Dutzende maskierte Anhänger der rechtsextremen Gruppierung "Patriot Front". Die Polizei betonte das Recht auf Meinungsfreiheit und griff nicht ein.
Vizepräsident Vance wies unterdessen Kritik an den Vereinigten Staaten zurück. Kritikern warf er in einer Rede im New Yorker Hafen vor, sie würden das Wesen Amerikas missverstehen. Zugleich rief er die Bürger auf, diese "zweidimensionale Sichtweise" auf ihr Land abzulehnen.
Am 4. Juli 1776 hatten sich 13 nordamerikanische Kolonien von Großbritannien gelöst und die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet.
Diese Nachricht wurde am 05.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
