Proteste in Minneapolis
Trump will deeskalieren

Angesichts der seit Tagen anhaltenden Proteste in Minneapolis hat US-Präsident Trump auf eine Beruhigung der Lage gedrängt.

    Zwei Protestierende im Vordergrund schwenken eine US-Flagge, während zwei bewaffnete, uniformierte Personen durch Tränengaswolken auf sie zulaufen.
    Protest in Minneapolis gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Holden Smith)
    Er sagte in einem Interview mit Fox News, man werde ein bisschen deeskalieren. Das stelle keinen Rückzug der Bundesbehörden dar, sondern eine kleine Änderung. Sein Grenzschutzbeauftragter Homan traf sich mit Minneapolis' demokratischem Bürgermeister Frey und Minnesotas demokratischem Gouverneur Walz.
    Bei einem Einsatz von Bundesbeamten war in Minneapolis ein 37-jähriger Krankenpfleger erschossen worden. Trump widersprach den Aussagen hoher Regierungsmitglieder, bei dem Mann habe es sich um einen Attentäter gehandelt. Sein Tod sei ein sehr unglücklicher Vorfall, der untersucht werden müsse, so der US-Präsident. Heimatschutzministerin Noem hatte gesagt, der Mann habe mit einer Waffe herumgefuchtelt. Auf Videos von der Szene ist jedoch nichts dergleichen zu sehen.
    Trump wies Forderungen aus der Demokratischen Partei nach einer Entlassung Noems zurück. Er sagte, sie leiste sehr gute Arbeit. Zugleich betonte der Präsident, er wolle eine ehrliche Untersuchung, und er wolle diese persönlich beaufsichtigen.
    Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.