Proteste in Minneapolis
Trump will deeskalieren und widerspricht führenden Regierungsmitgliedern

Angesichts der seit Tagen anhaltenden Proteste in Minneapolis hat US-Präsident Trump auf eine Beruhigung der Lage gedrängt.

    Zwei Protestierende im Vordergrund schwenken eine US-Flagge, während zwei bewaffnete, uniformierte Personen durch Tränengaswolken auf sie zulaufen.
    Protest in Minneapolis gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Holden Smith)
    Er sagte in einem Interview mit Fox News, man werde ein bisschen deeskalieren. Das stelle keinen Rückzug der Bundesbehörden dar, sondern eine kleine Änderung. Trump widersprach zudem den Aussagen hoher Regierungsmitglieder, bei dem erschossenen Krankenpfleger habe es sich um einen Attentäter gehandelt. Sein Tod sei ein sehr unglücklicher Vorfall, der untersucht werden müsse. Auch Stabschef Miller erklärte nun, man prüfe, ob die Grenzschützer möglicherweise gegen Vorgaben verstoßen hätten. Damit wächst der Druck auf Heimatschutzministerin Noem. Führende Demokraten forderten ihre Entlassung. Trump stellte sich bislang hinter sie.
    Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.