USA
Trump will Grundlage für Klimaschutz kippen - Treibhausgase sollen nicht mehr als gesundheitsschädlich gelten

US-Präsident Trump will heute eine der wichtigsten Grundlagen für den Klimaschutz in den Vereinigten Staaten kippen. Wie das Weiße Haus mitteilte, will er die wissenschaftliche Erkenntnis für ungültig erklären, dass Treibhausgase gesundheitsschädlich sind.

    Auspuff mit Dieselabgasen, Symbolfoto.
    US-Präsident Trump kippt die Grundlage für Klimaschutz in den USA, durch die beispielsweise die Regeln für dne CO2-Ausstoß von Autos bestimmt. (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)
    Das sei die größte Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte des Landes.
    Konkret geht es um die so genannte "Gefährdungsfeststellung" von 2009, also aus der Amtszeit von Präsident Obama. Darauf basieren unter anderem die Regeln für den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen sowie von Gas- und Kohlekraftwerken in den USA. Trump argumentiert, die Vorschriften führten zu schweren wirtschaftlichen Schäden unter anderem für Autohersteller.

    Schneider will US-Energiepolitik "hart wiedersprechen"

    Bundesumweltminister Schneider hat angekündigt, auf der Münchner Sicherheitskonferenz der Energiepolitik von US-Präsident Trump klar zu widersprechen. Im Interview mit dem Deutschlandfunk nannte der SPD-Politiker die Energiepolitik der US-Regierung einen "Angriff auf unser Energiesystem". Dem Vorhaben der Amerikaner, erneuerbare Energien als Feind zu markieren und stattdessen wieder Öl und Gas in den Vordergrund zu schieben, werde er hart widersprechen. Energie- und Sicherheitspolitik würden für ihn untrennbar zusammengehören.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Trump kippt Grundlage für Klimaschutz in den USA
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.