
Ein Grund wurde nicht genannt. Alican Uludag war bereits im Februar wegen des Vorwurfs der "Beleidigung des Präsidenten" verhaftet worden. Er saß 90 Tage im Gefängnis. Die Anklage wurde trotz seiner Freilassung aufrechterhalten. Der Prozess soll im September fortgesetzt werden.
Der Deutschen Welle zufolge arbeitet Uludag seit mehreren Jahren in der Türkei für den Sender. Er ist auf die Berichterstattung über das türkische Justizsystem spezialisiert.
DW-Intendantin Barbara Massing erklärte: "Die erneute Festnahme unseres Kollegen Alican Uludağ ist zutiefst besorgniserregend. Journalistische Arbeit darf nicht kriminalisiert werden."
Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
