
Der Vorstoß ist eine Reaktion auf mehrere Vorfälle von Überfüllung und Stromausfällen. Anfang August kam es demnach im Terrakotta-Kriegermuseum in Xi’an zu einem mehrstündigen Stromausfall. Dieser betraf auch die Klimaanlage in allen drei Ausgrabungsgruben sowie in der Hauptausstellungshalle des UNESCO-Weltkulturerbes. Auf Videos und Fotos sind Besucher zu sehen, die mit Taschenlampen die Exponate betrachteten. Ähnliche Ausfälle ereigneten sich Tage später in Museen in Peking und der Provinz Shanxi. Experten zeigten sich besorgt über die möglichen Auswirkungen der Stromausfälle auf empfindliche historische Relikte.
Chinas Museen erleben im Sommer traditionell einen Besucheransturm. Zudem herrschen in weiten Teilen des Landes Hitzewellen. Millionen Menschen suchen klimatisierte Hallen auf. Es kommt teilweise zu Systemüberlastungen innerhalb der Museen infolge veralteter Technik und unzureichender Notfallvorsorge.
Diese Nachricht wurde am 17.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
